Nachrichten-Archiv 2014


Impressionen vom Weihnachtsmarkt







Fotos: U. Ebert-Wenski


St. Martin, Sterntaler und ein Grummelbär


Wenn man etwas überlegt, erkennt man eindeutig die Parallele zwischen der Geschichte des Heiligen Martin und dem Märchen vom Sterntaler.  Bei beiden Erzählungen geht es um das uneigennützige Teilen, die Nächstenliebe mit der dazu gehörigen Bescheidenheit. Und weil es so schön passt und etwas Abwechslung in den Ablauf der Martinstradition bringt, stellte Beate Jelonnek das Sterntalermärchen in den Mittelpunkt der Andacht in der Kirche.
Thea Wenski las die Geschichte vor, die mit schönen Zeichnungen per Beamer illustriert für Alle anschaulich wurde. Dana Lauer half bei den Fürbitten, die die Kinder der Kindergottesdienstgruppe als Wünsche formulierten und mit dem erhobenen Licht ihrer Laternen betonten. Gemeinsam mit Pfarrer Knieriemen und Beate Jelonnek wurden die „klassischen“ Martinslieder gesungen, bevor es hinter dem „Martin“ (Fr. Hüther) auf dem Pferd her ging. Ein langer Zug kleiner und großer Menschen mit Laternen und Lampen zog sich über den Schlossberg zum Krückelmausberg, den viele Schwedenfeuer (Hr. Pfaff) erhellten.

Am großen Feuer gab es zuerst Tee und Martinsbrezeln für die Kinder, bevor sich das große schmiedeeiserne Tor in den verwunschen Garten von Familie Kumpf öffnete.

Hier las Hr. Kumpf (wieder mit Hilfe von Thea und Dana) die Bilderbuchgeschichte vom Grummelbär vor, der durch das uneigennützige Helfen und das Erhellen der Sterne ein viel freundlicherer und glücklicherer Bär wurde.

Von Thea Wenski am Akkordeon begleitet, wurde noch einmal gemeinsam das Martinslied gesungen, bevor sich Jung  und Alt in Ruhe an den liebevollen Details der abwechslungsreichen und originellen Gestaltung des Grundstücks erfreuen konnten.  Mit viel Kreativität, handwerklichem Können und Liebe bereiteten Hr. Und Fr. Kumpf bereits zum neunten Mal den schönen Rahmen für das besondere Martinsfest in Neuhemsbach vor. Beate Jelonnek dankte besonders den Beiden hierfür, aber auch allen anderen beteiligten Helfern und Helferinnen.

U.W. 11/2014


Original Hemschbacher Schaiertheater 2014

Quelle: www.rheinpfalz.de


Foto: Axel Weber


„HaZwääO“ - nicht nur die Chemie hat gestimmt!

Foto: Wenski

Wasser ist vielseitig: Vom kleinen Bach zum großen Ozean und doch besteht es immer aus einzelnen Tropfen H2O. Und immer fließt es, verändert sich und ist außerdem lebensnotwendig. Dies ist der Bezug der vier MusikerInnen von „HaZwääO“ zum Wasser, die sich als 4 Tropfen dieses Elements sehen. Matthias Haag, Gesang und Gitarre, Daniela Kissel und Katharina Saulheimer, Gesang und Ingmar Schule, Gesang bereicherten am 14.9.14 das 13.Klappstuhlkonzert in Neuhemsbach mit ihrer Musik. „AcousticNewFolkPop“ mit vier Stimmen und sechs Saiten ist die Stilrichtung der „drops“, die es erst seit zwei Jahren gibt und die in Wenski's Scheune ihr erstes eigenes Konzert gaben. Und sie hatten sich ein umfangreiches, tolles Repertoire erarbeitet mit schönen Arrangements aktueller Songs. Neu und harmonisch kamen die vorwiegenden Balladen beim zahlreichen Publikum an. Besonders drei eigene, selbst geschriebene Lieder, die zum ersten Mal in der Öffentlichkeit zu Gehör kamen waren besonders. Und als erstes kleines Dankeschön (neben dem Inhalt der Spendenkasse später) bekamen die vier „HaZwääO“-Tropfen … vier edle Flaschen hochwertiges Wasser aus besonderen Mineralquellen. Wenn man sich so nennt … !

Für Abwechslung und Ergänzung sorgten auch verschiedene Rhythmusinstrumente wie Cajon, Rassel und Tambourin, die effektvoll zum Einsatz kamen. Im Vordergrund standen jedoch immer die schönen Stimmen und der mehrstimmige Gesang mit anpruchsvoller und ansprechender Gitarrenbegleitung. Aber nicht nur zum Hören, auch zum Schauen gab es viel Anregung und Genuss durch die Gemäldeausstellung von Petra Neumahr aus Kaiserslautern. Eigentlich zwei Ausstellungen hatte die Künstlerin vorbereitet: Im Stall zwischen Kaffee und Kuchen bunt gemischte Bilder auch älteren Datums und darüber im Heuboden die neuesten, großformatigen Gemälde. Deutlich sichtbar wurde dadurch die Weiterentwicklung der Malerin von der Autodidaktin zur studierten Künstlerin. Dem Publikum gefiel wie immer, der lockere, entspannte Rahmen, das ansprechende Ambiente im alten Hof und der sinnliche Genuss von selbst gebackenem Kuchen, Musik und Kunst. Kulturgenuss im bestem Sinne.

U.W. 09/2014