Nachrichten-Archiv 2008


 

Vorweihnachtliches Konzert in der Schlosskirche

 

Alles, was der Gesangverein „Harmonie“ Neuhemsbach zu bieten hat, durften die Besucher am 20. und 21.12.08 in der Schlosskirche erleben. Von den jüngsten Sängerinnen und einem Sänger des Kinderchor „Do-Mi-So“ über die Teenies des Jugendchor „Eleven Up“, den Frauenchor bis zum Gemischten Chor, ergänzt von der Solistin Jutta Schreyer  und Lara Frangart an der Querflöte wurde die Bandbreite und das vielfältige Engagement des Vereins für das kulturelle Leben des Dorfes deutlich.
Zur Aufführung in den beiden vorweihnachtlichen Konzerten kamen nach einem Instrumentalvortrag von Lara Frangart an der Querflöte und Leiter Hartmut Weisbrod am Klavier ein Solo der Sopranistin Jutta Schreyer, die mit professionellem Gesang beeindruckte.
Danach hatten die Kinder und Jugendlichen ihren großen Auftritt: „Großer Stern, was nun ... ?“ hieß das kleine Singspiel, das Edda Puhlmann und Kirsten Becker mit ihnen einstudiert hatten.

Himmlische Heerscharen von Engeln bezauberten das Publikum auf drei Ebenen: in der Kirche (Altarraum, Empore, Kanzel), mit dem intensiven, sphärischen Gesang und dem optischen Eindruck. Sogar kleine solistische Einlagen durften Dana Lauer, Philip Hardt, Thea Wenski und Rowena Lang, Lena Hardt und Luisa Bossong zeigen. Der Frauenchor unterstützte und ergänzte bei den wunderschönen Melodien von Peter Schindler. Andrea Wasem und Beate Jelonnek hatten hierbei ihre Soloeinlagen.

Im zweiten Teil erfreute der Gemischte Chor mit der bereits bekannten, aber umso beliebteren Weihnachtskantate „The Wondrous Story“, die teilweise hitverdächtige Lieder mit mitreißenden Rhythmen bietet. Gerüchten zufolge soll dies die letzte Aufführung gewesen sein – was die Verantwortlichen vielleicht noch einmal überdenken sollten, solch erfolgreiche Stücke kann man (mit Abstand) immer wieder hören. Bei der sonntäglichen Aufführung mussten die Männer im Gemischten Chor leider auf ihren Sänger Everett Redd verzichten, der schwer erkrankt war und dessen Frau Toni trotzdem ihren Part als Sprecherin ausdrucksvoll intonieren konnte. Den männlichen Sprecherteil übernahm Brian Jefferies. Zwei Zugaben forderte dann das Publikum noch, welchen der Chor gerne nach kam.

Die musikalische Gesamtleitung lag bei Hartmut Weisbrod, der nicht nur als Dirigent und Pianist fungierte, sondern auch als Ideengeber besonderen Applaus bekam.

Vorsitzender Manfred Kirch dankte allen beteiligten Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen und lud anschließend noch zum gemütlichen Ausklang im Bürgerhaus Neuhemsbach ein. So ging ein rundum angenehmer Konzertabend zu Ende, bei dem man wirklich alles geboten bekam.

Leider hatte im Vorfeld die Einbindung von Müttern, Omas oder auch Tanten der Kinder in den Frauenchor zum gemeinsamen öffentlichen Auftritt nicht funktioniert. Vielleicht klappt es im nächsten Jahr, wenn etwas Gemeinsames mit den Vätern, Brüdern, Opas oder Onkeln der Kinder und Jugendlichen  geplant ist. Man darf gespannt sein und sich auf neue Projekte in 2009 freuen!

U. Ebert-Wenski

 


3. Klappstuhlkonzert in Neuhemsbach

 

„Gönne deinem Körper ab und zu eine kleine Freude, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“ Eine dieser Freuden sei das Klappstuhlkonzert bei Fam. Wenski  gewesen, schrieben Besucher den Veranstaltern in das ausliegende Gästebuch.
Diese konnten so viel Lob nur weitergeben an die beiden Musiker Eckart Fest (Klavier, Cello) aus Wörsbach und Wolfgang Rink (Flöten) aus Neuhemsbach.

Wunderbar gelang es den Beiden Gänsehaut, Entspannung, Genuss und vorweihnachtiche Stimmung im Stall bei Fam. Wenski zu erzeugen. In einer Zeitreise durch Klassik, Barock und Romantik gaben sie im ersten Teil einen kleinen Überblick über die vielen Facetten der (oft unterschätzten und belächelten) Blockflötenmusik.
Genau diesen Aspekt des mangelnden Ansehens der Blockflöte sprachen sie mit einem humorigen Text über das verkannte Musikinstrument  an. Allein die Anzahl und Unterschiede  der verschiedenen Flöten, die Wolfgang Rink (trotz der „flötenholzfeindlichen“ Temperaturen) zu spielen wusste, beeindruckte und flößte Respekt ein.
In einer Pause konnten sich die ca.60 ZuhörerInnen an Früchtepunsch aus dem Kessel über einem Feuer, Kaffee oder Tee wärmen und selbstgebackene Plätzchen dazu genießen.
Im zweiten Teil  gab es Weihnachtslieder zum Mitsingen. Oft bekannt, aber durch die

besondere Auswahl nicht abgedroschen oder aus dem Repertoire des besonderen „Adventgärtlein“ der Waldorfpädagik.
Wunderbar, dass im Publikum fast der halbe Chor des örtlichen Gesangsvereins und anscheinend auch andere geübte Sänger anwesend waren – es entstanden fantastische Klänge, die die eine oder andere „Glücksträne“ hervorlockten.

Zum Schluss zauberten Eckart Fest und Wolfgang Rink noch etwas voralpenländische Weihnacht in die Pfalz. Das „Gschmäckle“ von Weihrauch und Stallgeruch musste man sich vorstellen, aber ansonsten versetzten die speziellen Weisen aus der Gegend um Hindelang die Zuhörer in eine Allgäuer Kirche – zum Schluss gar mit prächtigen Orgelklängen.
Nicht nur Gastgeberin Ulrike Ebert-Wenski dankte den Musikern, sondern auch Ortsbürgermeister Armin Obenauer fühlte sich berufen, ein paar Worte des Dankes und der festgestellten Gemeinsamkeiten zu sagen. Gefallen hat auch das besondere Ambiente in Hof und Stall, der mit vielen orientalischen Lampen, Lichtern und Kerzen beleuchtet war.
Dank auch an das Ehepaar Kumpf für die Leihgabe des „Rentier mit Schlitten“, das besonders den Kindern gefiel.

Familie Wenski dankt allen Besuchern für die Spenden, wodurch die Musiker noch einen kleinen Obulus erhalten konnten.

u.w.


Klein, aber fein!

 

„Klein, aber fein“ kann man vom Neuhemsbacher Weihnachtsmarkt sagen, der gerade am 6. und 7.12.08 am Platz vor dem Dorfgemeinschaftshaus und dem Dorfbrunnen stattgefunden hat. Immer wieder erstaunlich, was die Dorfgemeinschaft hier auf die Beine stellt. Dieses Mal war der „Förderverein des Sportverein Neuhemsbach“ Veranstalter und bot ein stimmungsvolles Ambiente, leckere Speisenangebote und ein vielseitiges Rahmenprogramm.

Keine „08/15 – Überall das gleiche – Allerwelts – Made in China“ – Buden, sondern stil- und geschmackvolle Handarbeit, Selbstgebackenes,  Wildspezialitäten aus dem Pfälzer Wald, Krumbeerworschtebrot, handgemachter Flammkuchen aus dem Holzofen  und süße Naschereien erfreuten die Besucher. Vielfältigste musikalische Darbietungen vom

Kinderchor „Do-Mi-So“, dem Jugendchor „Eleven Up“ über die „Schlossbergbläser“ und einem Klarinetten- undQuerflötenvortrag ergänzten das Programm, das noch durch die erfolgreiche Shownummer der Voltigierer des TPSV und einem kleinen Krippenspiel vervollständigt wurde. Nicht zu vergessen, der Besuch des Nikolaus auf einem „echten“ Rentierschlitten, der den Kindern sagen konnte, dass er bereits den Papa kenne und der früher die Rute bekommen habe. Doch dieses Jahr waren wohl alle brav gewesen, denn jede/r bekam eine Kleinigkeit von ihm – mit oder ohne Lied oder Gedicht.

So manch „großer“ Weihnachtsmarkt bringt nicht eine solche Herzenswärme und Adventsstimmung auf, wie unser „kleiner, aber feiner“ in Neuhemsbach.

u.w.


Herbstkonzert von Kinder- und Jugendchor

 

Stolz waren viele am Nachmittag des 9.11.08 im Bürgersaal in Neuhemsbach.
Die Kinder des Kinderchor „Do-Mi-So“, die Mädels des neuen Jugendchor „Eleven-up“ (beide Gesangsverein „Harmonie“ Neu-hemsbach), die mutigen Solisten, die Eltern und Großeltern, der Vereinsvorstand auf seine Kinder- und Jugendarbeit, die Chor-leiterinnen auf „ihre“ Kinder, der Bürger-meister auf die vielen Aktivitäten im Dorf und, und, und.

Aber verdient hatten sie alle es sich auch wirklich mit einem tollen und abwechslungs-reichen Programm, genau richtig für einen verregneten Sonntag Nachmittag bei Kaffee und Kuchen.
Gekonnt führte Kirsten Becker durch das Programm, motivierte und unterstützte die Kinder und sorgte für den nötigen Schwung auf der Bühne.
Zu Beginn begleitete Mara Lauer ihre Schwester Dana am Klavier für deren Balletteinlage aus dem „Nussknacker“,

gefolgt von Luisa Bossong an der Querflöte mit einem Stück aus „Phantom der Oper“. Dann begeisterte der Kinderchor „Do-Mi-So“ mit peppigen Liedern, denen man die stimmliche Weiterentwicklung des Chors anhörte.Danach wechselten sich mehrere Solisten an ihren Instrumenten (Klavier/Keyboard) ab, um zu zeigen, was sie gelernt hatten: Chiara Zitlau und Kim Stephan, Yannik Feierabend und Rowena Lang, Phillip Haardt, Jacqueline Seewald und Angelina Scholl, Maria Küker, Caroline Küker und Julia Weber und Pascal Zitlau.
Zum ersten Mal präsentierte sich dann der neue Jugendchor „Eleven-up“

mit einem kleinen „Abba“-Block im passenden Flower-Power Outfit.
Begeisterter Applaus forderte eine Zugabe, die alle Kinder mit „Music is my life“ gerne gaben – und die zu Recht stolz auf sich sein konnten.

u.w.


Kinderchor „Do-Mi-So“ Neuhemsbach singt für Senioren am 25.10.08

„So schön!“ freute sich eine Bewohnerin des Ev. Altersheim und bekam feuchte Augen. Auch andere zückten die Taschentücher vor Rührung und Freude oder wippten mit den Füssen im Takt.

Einen schöneren Lohn konnten die Kinder des Kinderchor „Do-Mi-So“ für ihre Aufführung des Musicals „Der kleine Tag“ von Rolf Zuckowski nicht erhalten, als die

Gewissheit, den alten Menschen einen schönen Nachmittag bereitet zu haben (trotzdem gab es hinterher noch für jeden ein  Eis, eine Brezel und ein Getränk!).
Zum zweiten Mal bereits führten sie dieses moderne Singspiel auf, das wieder von Svetlana Werner, Edda Puhlmann und Kirstin Becker mit ihnen einstudiert wurde. Am Klavier begleitete sie Svetlana Werner, Marcel Lück und Mara  Lauer, am Keyboard Melanie Molter, an der Querflöte Luisa Bossong, an der Gitarre Beate Jelonnek und als Erzähler fungierte erneut mit professionellem Ausdruck Werner Puhlmann.
Die Bühnendekoration übernahmen Elke Weber und Susanne Lauer.
Mehrfacher Applaus der Zuschauer belohnte die Kinder am Ende zusätzlich.

u.w.

2. Klappstuhlkonzert voller Erfolg!

„Schöner kann man einen Sonntag Nachmittag nicht verbringen.“ So die Worte einer Besucherin des 2. Klappstuhlkonzerts in Neuhemsbach.

Tolle Musik, nette Leute, leckerer Kuchen , schöne Atmosphäre – was will man mehr. Genuss pur am 24.8.08 im Hof bei Familie Wenski in der Hauptstr. 40. Hauptsächlich dazu beigetragen haben vor allem natürlich die Musiker der Band „Quadro“, die mit Violine, Klarinette, Tuba und Gitarre echte, handgemachte Musik präsentierten. Im ersten Teil begeisterten sie die Zuhörer mit teils melancholischen, dann aber auch wieder fröhlich mitreissenden Melodien aus dem jiddischen Klezmer, im zweiten Teil mit bekannten Evergreens aus Jazz und Swing.

Dazwischen gab es selbstgebackenen Kuchen und Kaffee, auch die Sonne kam dann noch heraus.
„Wann macht Ihr wieder ein Klappstuhlkonzert?“ wünschten sich viele Besucher eine Fortsetzung der begonnen Reihe.
Man wird sehen...

Familie Wenski dankt besonders den Musikern von „Quadro“, die „nur“ aus Spaß an der Freude aufgetreten sind (ohne Gage) und den vielen Kuchenspenderinnen, die das Angebot  bereicherten und natürlich den vielen Besuchern aus Nah und Fern.

u.w.

Neuer Dorfbrunnen eingeweiht

Bei einer fröhlichen und zünftigen Einweihungsfeier hieß es am Freitag, den 1.8.08 „Wasser marsch !“.

Viele Neuhemsbacher, Besucher und „Honoratioren“ wurden Zeugen des einmaligen Moments der Einweihung und erstmaligen Inbetriebnahme des neuen Dorfbrunnen in Neuhemsbach.
Bürgermeister Armin Obenauer ließ noch einmal den Werdegang der Entstehung Revue passieren und dankte allen beteiligten Helfern und Unterstützern, vor allem dem Bildhauer Adolf Herbig aus Alsenborn.

Verbandsbürgermeister Jürgen Wenzel gratulierte den „Hemsbachern“ zu ihrer lebendigen und aktiven Dorfgemeinschaft, die ein solches Werk auf die Beine stellen konnte.
Gemeinsam mit den Vorsitzenden der beteiligten Vereine und Unterstützern wurde der rote Startknopf für den Wasserlauf gedrückt ... und seitdem plätschert das Wasser im Dorfbrunnen, der den bekannten Utznamen der Hemsbacher symbolisiert – „Windmacher“.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Kinderchor „Do –Mi –So“ aus Neuhemsbach und dem Blasorchester des Musikvereins aus Sembach.

Passend zur benachbarten Gaststätte im Dorfgemeinschaftshaus, die auch die kulinarische Versorgung übernommen hatten, wird in Neuhemsbach „Am Dorfbrunnen“ künftig keiner mehr Durst haben müssen!

u.w.

„Der kleine Tag“  – ein großer Tag!

Bei voll besetztem Saal im Bürgerhaus Neuhemsbach wurde am Sonntag, 15.06.08 vom Kinderchor Do-mi-so des Gesangvereins Harmonie Neuhemsbach e.V. das Musical von Rolf Zuckowski „Der kleine Tag“ aufgeführt.
Es handelt von der Geschichte des „kleinen Tags“, der als Lichtpunkt im Weltall sehnsüchtig darauf wartet, endlich den Tunnel hinabspringen zu dürfen, um zur Erde zu gelangen. Alle anderen Tage, die vor ihm schon an der Reihe waren, rühmten sich, welch’ wichtige  Ereignisse an „ihrem“ Tag geschehen waren. Als der „kleine Tag“ – er war der 23. April – von seiner Reise zur Erde zurückkam, lachten die anderen ihn aus. Keine Erfindung wurde gemacht? Keine Katastrophe war passiert? Nur ein ganz gewöhnlicher Tag? Der kleine Tag war fürchterlich traurig. Erst ein Jahr nach seiner Reise auf die Erde wurde er wirklich berühmt: An „seinem“ Tag waren alle friedlich gewesen auf der Erde.


Chorleiterin Edda Puhlmann freut sich über den Erfolg "ihrer" Chorkinder.

Die abwechslungsreichen Musical-Lieder stellten eine große Herausforderung an die 20 Chorkinder und Solistinnen dar. Von sehr melodiösen Balladen über Hip-Hop-Sprechgesang bis hin zu rockigen Einlagen: mit Begeisterung und gut einstudiert sangen kleine und große Kinder im Chor, Solo oder im Duett, Quartett und Quintett.
Die zum Teil bereits siebenjährige Chorzugehörigkeit zeigten ihre Früchte - zur Freude des begeisterten Publikums.

Instrumentalisch wurde der Chor unterstützt von Swetlana Werner (Clavinova), Marcel Lück und Angelina Scholl (Klavier), Mara Lauer (Klavier und Klarinette) Melanie Molter und Lena Hardt (Keyboard), Beate Jelonnek (Gitarre) und Luisa Bossong (Querflöte).Werner Puhlmann übernahm mit seiner wunderbaren Erzählstimme den Part des Sprechers.Die Chorleitung hatten Edda Puhlmann und Swetlana Werner, unterstützt von Kirstin Becker, die mit den Kindern die Choreographie einstudierte. Beschallung und Beleuchtung lag in der Verantwortung von Rüdiger Puhlmann, tatkräftig unterstützt von Andreas Scholl.
 

Soloeinlage von Caroline Küker (Gesang) und Luisa Bossong (Querflöte) vom Kinderchor Do-mi-so

Vielen Dank an die vielen Helferinnen und Helfer, die das Bühnenbild und den Saal in „Weltall-Atmosphäre“ verwandelt hatten, die die Kuchen spendeten und insgesamt für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten. Die Aufführung „Der kleine Tag“ war wirklich ein „großer Tag“! Das meinte auch das Publikum und würdigte die Leistungen der 4- bis 12jährigen Chorkinder mit kräftigem Applaus und Zugaberufen. Das nächste Projekt wurde auch schon angekündigt: Mit „König der Löwen“ wagt sich der Kinderchor Do-mi-so an ein nicht minder anspruchsvolles Stück.

(i.s.)

PS:
Andreas Wenski hat eine DVD von dem Konzert erstellt (Unkostenbeitrag 10 Euro)

3. Meilerfest vorbei!

Vorbei ist vorbei...! Nach 10 Tagen  mit vielseitigem und abwechslungsreichen Programm ist das Meilerfest beendet.

Für alle Altersgruppen und Geschmacks-richtungen war etwas geboten. Von Kreativangeboten für Kinder, Schulbesuch beim Köhler, Rockmusik für Jugendliche und Junggebliebene, Lagerfeuerromantik zum Mitsingen für alle, über den Gemarkungs-rundgang bis zum Seniorenwandertag und vielem anderen mehr stellten viele freiwillige Helfer aus den Vereinen und anderen Gruppierungen so Einiges auf die Beine.

Außerdem konnte man über eine Woche lang leckere Pommes, Gutes vom Grill, Haxen und knusprige Hähnchen sowie leckeren selbstgebackenen Kuchen genießen – zum Abendessen ging die ganze Familie „an den Meiler hoch“. Auch die im Meiler mit eingebauten Tonstücke, die vorher mit Kindern erarbeitet wurden, gelangen prima und schillerten wunderschön schwarzblau, als sie bei der „Ernte“ ausgegraben wurden.

Die dadurch gewonnene heimische Holzkohle kann übrigens noch beim „Köhlergeselle“ Berthold Maier ( Tel. 6259 ) gekauft werden.

Bis in zwei Jahren wieder ein neuer Meiler entzündet wird!

 

(u.w.)

Winter adé!

Am Samstag, 5. April, hat der Gesangverein Harmonie e.V. von Neuhemsbach zusammen mit großen und kleinen Bürgerinnen und Bürgern aus Neuhemsbach und Gästen auf dem Dorfplatz den Winter offiziell verb(r)annt.
Mit verschiedenen Frühlingsliedern wurde die anstehende Jahreszeit vom Kinderchor do-mi-so und dem gemischten Erwachsenenchor besungen.



Auch Thea Wenski trug ihren musikalischen Teil zur Vertreibung des Winters bei.

Auch die achtjährige Thea Wenski bot dem Publikum ein Liedchen auf ihrem Akkordeon dar.


Winterverbrennung in Neuhemsbach

Anschließend lud der Verein zu leckerer Frühlingssuppe mit Noteneinlage und Pfälzer Dampfnudeln mit Vanillesoße ein. Ob die Tradition der Winterverbrennung auch Wirkung zeigt? Es bleibt zu hoffen!

(i.s.)

„Do-mi-so“ im ABBA-Fever

Am Sonntagabend, 17. Februar, durfte der Kinderchor „do-mi-so“ des Gesangvereins Neuhemsbach e.V. auf der großen Bühne des Pfalztheaters Kaiserslautern zum wiederholten Mal echtes „Lampenfieber“ erleben. Lampenfieber hatten jedoch wohl eher die begleitenden Eltern, die eifrig mitklatschten, als der Moderator der „ABBA-Fever“-Show die 17 Kinder im Alter von 6 - 12 Jahren auf die Bühne rief.

Wie bereits im vergangenen Jahr - diesmal jedoch mit weiterer Verstärkung auch von den Jüngeren - unterstützte der Chor die Profis bei dem Song  „I have a dream“.
Stilecht im 70er Jahre-Look gekleidet und mit choreographischen Einlagen untermalt, präsentierten die jungen Künstlerinnen und Künstler ihre schönen Kinderstimmen. Das Publikum ließ sich gleich mitreißen und stimmte inbrünstig mit ein.

Beim anschließenden kräftigen Applaus und den Zugaberufe, die aufgrund des straffen Programms leider verhallten, sah man Kinderaugen leuchten. Auch Mütter und Väter strahlten.
Dass hinter einem solchen Auftritt eine Menge Vorarbeit steckt, tritt dabei völlig in den Hintergrund. Wochenlang hatten die Chorleiterinnen Kirstin Becker, Edda Puhlmann und Svetlana Werner mit den Kindern nicht nur die Liedmelodie und die korrekte englische Aussprache des Liedtextes, sondern auch Bühnenauf- und -abgang, Aufstellung und Verbeugung geprobt. Es hat sich gelohnt! Dabei war der Blick hinter die Kulissen und der direkte Kontakt zu den Profis mindestens genau so aufregend und spannend wie der eigene Auftritt. Nach Ende der Show durften sich die Kinder noch Autogramme von den Hauptdarstellern der ABBA-Fever-Show holen. Zusätzlich bekam jeder als Dankeschön ein Programmheft der Show mit Hintergrundinfos über die echten „ABBAs“ überreicht.


Es war also gar kein „Traum“, sondern ein echtes Highlight und eine tolle Erfahrung, die die Kinder durch den Kinderchor
„do-mi-so“ erleben durften.

(is)

Mit der Zeitmaschine durch Raum und Zeit
Kinderfasching 2008 in Neuhemsbach

Viel Spaß und Unterhaltung fanden die kleineren und größeren Kinder am Faschingsdienstag im gut besuchten Dorfgemeinschaftshaus in Neuhemsbach. Der Kinderkreis Neuhemsbach hatte einmal wieder ein abwechslungsreiches, kind-gerechtes Programm auf die Beine gestellt.

Mit einer selbst gebastelten Zeitmaschine entführten die mitgestaltenden Kinder durch einen dummen Zufall ins Cowboy- und Indianerland, ins Mittelalter oder zu verschiedenen Stars und Sternchen am Pophimmel. Elke Weber und Ulrike Ebert-Wenski führten als Moderatorinnen durch’s Programm und Axel Weber sorgte für die musikalische Umrahmung und den korrekten Einsatz des Tuschs.
Ob man nur staunend zuschaute, wie die Nebelschwaden die Zeitmaschine von Felix,

dem Erfinder, umhüllten, ob man bei den angebotenen Tänzen mitmachte, die Tanz- und Gesangs-Einlagen der Kinder- und Jugendgruppen des Musik- und Unterhaltungsvereins (MUV) Alsenborn sowie den Abba-Auftritt des Kinderchors do-mi-so des Gesangvereins Harmonie Neuhemsbach bewunderte, dem Jahresuhr-Vortrag von Schulkindern der Klasse 2 a der Josef-Guggenmoos-Schule Enkenbach lauschte, sich einfach nur gegenseitig mit Konfetti schmückte oder - wie die Erwachsenen - am Tisch mitschunkelte: sowohl die kleinen und großen Akteure auf und vor der Bühne als auch die Gäste im Saal hatten ihren Faschingsspaß.

Ortsbürgermeister Armin Obenauer, zeitgerecht gemäß dem Jahre 1920 verkleidet, verteilte an alle Kinder die willkommenen Süßigkeiten. Vielen Dank dafür. Danke auch an den SV Neuhems-bach, der wie gewohnt zuverlässig für die Verköstigung sorgte, den Kegelclub Blau-Weiß, dessen Bühne und Dekoration für die Veranstaltung übernommen werden konnte und danke natürlich an alle, die mitgeholfen haben, den kleinen und großen Gästen einen schönen Faschingsnachmittag zu bereiten.

Der Kinderkreis Neuhemsbach